Endlose Rollertouren. Strahlend weiße Sandstrände. Unzählige Wasserfälle. Beeindruckend gebaute Tempel. Schwindelerregend hohe Klippen. Und ein paar Krücken...
Das ist Koh Phangan!
Wie ihr euch bestimmt schon denken könnt, haben wir unsere meiste Zeit hier mit Rollerfahren verbracht. Direkt am 2. Tag haben wir uns mit unseren neuen Wegbegleitern auf eine Erkundungstour gemacht.
Zugegebenermaßen waren wir die ersten paar Meter doch noch ein wenig wackelig unterwegs, was man uns natürlich nicht anmerken durfte, schließlich waren für die Vermieter professionelle Rollerfahrer...
Zusammen mit ein paar anderen von unserem Hostel gings dann endlich los; erster Stopp war Haad Rin (der allseits bekannte 'Full Moon Party'-Beach, der ohne die ganzen Menschenmassen aber echt schön ist!). Nach einer kleinen Stärkung gings dann weiter zum versteckten Paradise-waterfall, wo wir es uns trotz nicht ganz so gutem Wetter nicht nehmen haben lassen dort schwimmen zu gehen oder besser gesagt hoch und runter zu klettern und probieren nicht weggespült zu werden.
Abends gings dann (wie auch die nächsten Tage) auf den Food market, wo es wirklich alles gibt, was das Herz begehrt!
Am nächsten Tag war wieder Rollertour, View Points, Tempel und Strände angesagt. Nichts Besonderes eigentlich. Schon auf dem Nachhauseweg haben wir noch ein Schild mit der Aufschrift view point entdeckt, da man von der Aussicht nie genug haben kann, entschieden wir uns diesen noch mitzunehmen. Mittlerweile schon an richtige dirt-roads gewöhnt und durch 2 locals, die uns hoch winkten, bestärkt, setzten wir, die Rollerprofis, die Erkundungstour fort. Die erste Pfütze kam schon nach einigen Metern, die meisterten wir noch wie Profis. Die zweite Pfütze hat auch nicht lange warten lassen, der Matsch spritzte zwar mittlerweile so hoch, das man den anderen nicht mehr richtig sehen konnte - aber alles easy. Auf zur nächsten Pfütze: Johanna voran.
30 Sekunden später: Wir stehen beide bis zu den Knien im Matsch und haben verzweifelt probiert, Johannas Roller aus dem Sumpf zu ziehen... 10 Minuten und den härtesten Lachflash später, standen wir wieder auf der Hauptstraße. Jetzt hielten die beiden Locals es auch für angebracht, uns mitzuteilen, dass man diese Straße nicht in der Regenzeit befahren sollte. Zu spät! Unsere Roller und wir, brauchen auf jeden Fall eine ordentlich Dusche. Nicht nur die Leute in unserem Hostel lachten uns aus, auch die Leute auf der Straße schauten uns entgeistert und schadenfreudig hinterher.
Weil der Tag ja noch nicht strange genug war, wurde kurzerhand auch noch unser Hostel geräumt und jeder musste ins nächste umziehen.
Trotzdem hatten wir noch nicht genug und haben uns am nächsten Tag wieder auf den Sattel geschwungen. Eigentlicher Plan war mit den anderen eine Höhle zu erkunden, letztendlich sind wir aber in einem Luxusresort mit Meeresblick-Infinitypool gelandet, in den wir dann einfach mal 'eingebrochen'. Als wir dann auch noch einen echt coolen Klippenspring-Spot gefunden haben und den Sonnenuntergang in der Amsterdambar genossen haben, war der Tag wirklich perfekt!
Tag 5 startete, wer hätte es gedacht, auf den Rollern. Diesmal gings ganz in den Norden, wo man über eine Sandbank zu einer anderen Insel laufen konnte. In der Nähe war die sogenannte 360 Bar, wieder mal ein unglaublicher Ausblick.
Auf dem nightmarket buchten wir auch noch unsere Weiterreise naxh Koh Tao und dann gings zurück ins Hostel, aber nur für kurz. Spontan entschieden wir uns doch ins Krankenhaus zu gehen, weil Aline bei der Rollerrettungsaktion in einen Dorn getreten war (die Schuhe konnte man wirklich nicht anlassen, die wären sonst nur im Schlamm stecken geblieben) und es sich entzündet hat. Eine Stunde später mit einem verarztet und verbunden Fuß, einer Tasche voll Tabletten, ein paar Krücken und vollgestopften Mägen (im Krankenhaus aus gab es nämlich unlimited Kuchen und heiße Schokolade, super lecker!) kamen wir zurück ins Hostel.
Die Weiterreise haben wir also einen Tag nach hinten geschoben und unseren letzten Tag in Koh Phangan mit einem 2000 Teile puzzle und einem sunset mit dem ganzen Hostel in der Secret Mountain Bar verbracht.
Am nächsten Tag gings aber wirklich weiter nach Koh Tao. Wir hatten uns überlegt hier einen Fundive zu machen, als dass dann ja flachgefallen ist, haben wir uns Roller gemietet und die doch sehr kleine Insel erkundet.
Unsere Zeit haben wir vielmehr der Planung von unserer Weiterreise gewidmet, nächstes Ziel ist nämlich Chiang Mai und das heißt eine 2 tägige Fähren/Bus/Zugfahrt...
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