Nach knapp 3 Stunden Busfahren und einer kurzen Bootsfahrt, sind wir auf Dondet angekommen, eine Insel im Mekong Delta direkt an der Grenze nach Kambodscha, die bis vor kurzem nicht einmal 24 Stunden Strom hatte.
Wir haben dort einen sehr netten Australier getroffen, der immer von 'Der Dondet experience' gesprochen hat.
Dazu gehört...
...einen ganzen Tag in der HÄNGEMATTE zu verbringen.
Letztendlich haben wir aber bestimmt mehr als einen Tag in unseren geliebten Hängematte verbracht. Es war einfach zu verlockend, direkt vor unserem Bungalow hatte jeder von uns seine persönliche Hängematte. Mit einem Fruitshake in der Hand und Musik in den Ohren konnte man die Aussicht auf den Fluss, die vielen kleinen Inseln und die vorbeituckernden Boote genießen.
...eine FAHRRADTOUR zu unternehmen.
Dondet ist mit der etwas größeren Insel Don Khon verbunden, die man gut mit dem Fahrrad erkunden kann. Es gibt einen großen Wasserfall und einige Strände, aber es reicht auch einfach auf den vielen unentdeckten Pfaden langzufahren (auch wenn man hier manchmal schieben muss). Wenn man noch mehr sehen möchte, gibt es noch einen Wasserfall auf einer winzigen Insel neben Don Khon, die nur über eine sehr wackelige und nicht allzu stabile (es dürfen maximal 2 Leute gleichzeitig drauf) Hängebrücke zu erreichen ist.
...an einer KAYAKTOUR teilzunehmen.
Los ging es mit einem Frühstücksbuffet. Nachdem wir uns die Bäuche vollgeschlagen haben, hieß es: ab in die Kayaks! Das ganze hat noch echt entspannt angefangen, als der Fluss dann aber immer schneller wurde, wurde das ganze eher zu einem Parcour - während man noch versucht hat in den Stromschnellen einem anderen Kayak auszuweichen, hat man schon fast in einem riesigen aus dem Wasser stehenden Bambusbusch festgesteckt.
Als wir an einem etwas ruhigeren Spot angekommen sind, haben wir uns auf die Delfinsuche gemacht. Aber da leider nur noch 3 übrig sind und genau an diesem Tag auch noch Dammarbeiten stattfanden, haben wir leider keine gesehen.
Zum Lunch gings dann nach Kambodscha. Da genau durch den Mekong die Landesgrenze läuft, haben wir auf der anderen Seite Rast gemacht und wurden mit BBQ, Fried Rice und Wassermelone versorgt.
Nächster Stopp war der größte Wasserfall Südostasiens (Khonephapheng Waterfall), im Sinne von Breite (1km!!) nicht Höhe. Etwas anders, vor allem auch mit dem braunen Wasser, aber immer noch sehr imposant. Da der Boden im Mekong sehr feinkörnig ist und weil durch den vielen Regen in der Regenzeit das Wasser steigt und schneller fließt, verfärbt es sich braun. Um Weihnachten herum (wenn die Trockenzeit wieder im vollen Gange ist) wird Wasser demnach blau.
...LAGERFEUER am Strand.
Da auf der Insel schon alles um 11:00 Uhr schließt, aber noch nicht jeder um 11:00 Uhr müde ist, ist ein Lagerfeuer am Strand der beste Ort, um noch Gleichgesinnte zu treffen.
...eine KALTE Dusche.
Unsere Duschzeit hat sich hier rapide verkürzt, weil man es kaum länger als 2 Minuten unter der eiskalten Dusche ausgehalten hat. Dazu kommt auch noch, dass alles Wasser im Bad direkt aus dem Fluss kam und somit eine leicht bräunlich Farbe hatte. Eigentlich nicht wirklich schlimm, da das Wasser ja sauber ist, aber doch ein wenig komisch... Aber was nimmt man nicht alles für eine so tolle Atmosphäre in Kauf!
...ein STROMAUSFALL.
Wie gesagt gibt es erst seit kurzem 24 Stunden Elektrizität auf der Insel, was nicht unbedingt für die Stabilität der Leitungen spricht. Also wachten wir eines morgens auf ohne Ventilator oder Licht. Trotzdem haben wir uns erstmal wie jeden Tag auf den Weg zum Frühstück gemacht, es war ja hell und da brauchte man eh kein Licht. Erst als wir angekommen sind, fragen wir uns: Essen zubereiten ohne Strom?! Aber glücklicherweise Weise für die Laoten garkein Problem, sie kochen so oder so die meiste Zeit ohne Strom und wir konnten unsere Pfannkuchen genießen!
...ADRIAN Robson und sein Buch 'SOUTH EAST ASIA - IN YER FACE'.
Adrian ist ein etwas älterer Herr, der sein ganzes Leben dem Reisen gewidmet hat und dieses mit seinem eigenem Buch finanziert. Er hat in unserem Bungalow-Komplex gewohnt und hat wahrscheinlich wirklich jedem auf der Insel sein Buch verkauft. Aber das Buch kursiert nicht nur auf der kleinen Insel im Süden Laos, sondern auf der ganzen Welt! Und das ist nicht übertrieben! Unser australische Freund hat zu Hause 2 Freunde die das Exemplar besitzen, einer brachte es aus Portugal mit und der andere erstand es in Thailand. Und auch wir sind jetzt stolze Besitzer dieses kleinem etwas anderem Reiseführers.
Was für Hängematten habt ihr denn so? Ich habe meine Reisehängematte von hier gekauft und find sie super. Wiegt auch Gott sei Dank nicht so viel.
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