Mittwoch, 28. Dezember 2016

Down Under

Nach gut 2 1/2 Monaten Reisen habe ich beschlossen jetzt erst mal einen etwas längeren Stopp einzulegen, um die Reisekasse wieder aufzufüllen.

Vor 2 Wochen bin ich hier in Melbourne gelandet und bis jetzt läuft wirklich alles wie am Schnürchen.
Noch bevor ich in den Flieger eingestiegen bin, hab ich eine super nette Holländerin kennengelernt, die genau den gleichen Plan hat wie ich. Und als wir dann am Check-in standen, hab ich auch noch eine Deutsche getroffen, die nur Urlaub in Thailand gemacht hat und meinte sie hätte vielleicht einen Job für mich.
Seit meinem 3. Tag in Melbourne arbeite ich also in einem deutschen Restaurant namens Hofbräuhaus. Eigentlich alles ein bisschen surreal das Restaurant liegt in Chinatown und jeden Abend wird von einer deutschen Band Schlagermusik gespielt. Das beste ist aber die Arbeitskleidung: Dirndl für die Mädchen und Lederhosen für die Jungs...
Nächster Glückstreffer war unsere Mittagsessenswahl. Die Holländerin und ich hatten uns gleich am ersten Tag verabredet, um alle Erledigungen wie Bankkarte, Handykarte und so weiter zusammen zu machen. So vom Hunger geschwächt, haben wir dann aber erst einmal einen Stopp bei Subway eingelegt. Als wir dann mit dem Verkäufer ins Gespräch gekommen sind, hat sich herausgestellt, dass er auch ein deutscher Backpacker ist und sogar noch 2 Betten in seinem Apartment frei sind... Also haben wir uns abends das ganze mal näher angeschaut und für gut befunden. Seit gut einer Woche wohne ich jetzt also in einem Apartment 5min Fußweg vom Strand entfernt.
Gestern hab ich mich dann nochmal auf die Jobsuche gemacht, um noch ein bisschen mehr Geld verdienen zu können. Auch hier hatte ich wieder Glück und hatte gleich heute einen Trial (Probearbeiten). Ich arbeite nun auch noch in einem typisch australischen Café, auch ganz cool eigentlich! 
Wie man sieht hatte ich hier in Melbourne echt einen guten Start, aber man muss auch sagen, es ist echt ein bisschen komisch sich so aus dem nichts ein Leben aufzubauen.

Zu Melbourne selber kann ich nur sagen, dass die Stadt echt richtig cool ist. Das ganze ist so ein Mix aus allem und echt ein bisschen hipster haha.. Es gibt richtig viele kleine süße Cafés und Restaurant von allen unterschiedlichen Kulturen. Eins meiner Lieblingsdinge ist aber die Nähe zum Strand. Letztens haben wir vom Hostel (die erste Woche hab ich noch in einem Hostel gewohnt) einen Strandausflug gemacht und mit der Bahn grade mal 20min gebraucht und von meinem Apartment sind es grad mal 5min Fußweg.

Was ist sonst noch in den letzten 2 Wochen passiert, außer arbeiten, Strand und im Hostel chillen?

Ich habe mit 2 Freunden eine Street Art Tour gemacht, richtig cool! Street Art gibts hier wirklich an jeder 2. Ecken und das ganze sieht teilweise echt beeindruckend aus. 

Außerdem hab ich meine Haare geschnitten, doch ein bisschen kürzer als eigentlich gewollt. 

Und dann war da noch Weihnachten... Bei 37 Grad. Am Strand. 
Weihnachten wird hier ja am 25. gefeiert, das heißt am 24. ist keine großes Programm. Ich musste abends bis 10 Uhr arbeiten und danach waren wir dann noch feiern. 
Das eigentlich 'Fest' war dann erst einen Tag später. Nachdem wir alle ausgeschlafen hatten, gab es erstmal pancakes zum Frühstück. Anschließend hatte ich mich mit der Holländerin am Strand verabredet, zusammen mit ein paar anderen haben wir die Weihnachtssonne genossen. Super komisch, überall sind Leute mit Zipfelmützen rumgelaufen (wir natürlich auch!). Danach bin ich noch auf die Weihnachtsfeier von meiner Arbeit. Da ich ja wie schon gesagt in einem deutschen Restaurant arbeite, gab es natürlich Unmengen an deutschen Essen, was ich echt mittlerweile ein bisschen vermisse haha. Von Käsespätzle, über Gulasch bis hin zu Ente war wirklich alles mit dabei. Bei Schlagermusik und ein bisschen Berentzen haben wir dann also Weihnachten gefeiert. Auf jeden Fall mal ein ganz anderes Weihnachten, aber irgendwie auch ganz cool! 

Die nächsten 2 Monate werde ich dann also erst mal hier in Melbourne bleiben, bevor es dann in Richtung Ostküste geht. 


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